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	<title>Kommentare zu: Abrechnungsbetrug &#8211; Ein modernes Massendelikt?</title>
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	<description>Ein Informationsservice der Kanzlei Lyck &#38; Pätzold Medizinanwälte</description>
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		<title>Von: Dr.mede.Gernot Musebrink</title>
		<link>http://www.medizinrecht-blog.de/2010/07/19/abrechnungsbetrug-ein-modernes-massendelikt/comment-page-1/#comment-9170</link>
		<dc:creator>Dr.mede.Gernot Musebrink</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:26:54 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Falsche Abrechnungen&quot;
Ohne den Kommentar, wie üblich, &quot;Mit wenigen Ausnahmen....&quot; zu beginnen, was für mich als juristischen Laien schon einem unübersehbaren Teilgeständnis entspricht, sollte man doch einmal bedenken - hier gehören allerdings Kenntnisse hinzu, die auch die meisten Juristen leider nicht haben und zumeist auch glauben, hier mit dem allgemeinen logischen Sachverstand selbst zurecht zu kommen - eine Formulierung, die man immer in Prozessen zu hören bekommt, wenn der Jurist kein zitierbares Vergleichsurteil mit Sachstandsparallelität zur Verfügung hat, was mit
den Massendelinquenten jahrzehntelang &quot;angestellt&quot; wurde: Es wurden Unmengen von Leistungspositionen in dicken, bibelähnlichen &quot;Gebührenordnungen&quot; zusammengefaßt, die die erbringbaren Leistungen der Ärzte darstellen sollten. Hinzu kamen noch dickere &quot;Wälzer&quot; als Interpretationshilfen der Gebührenrdnungspositionen mit feinen juristischen Deuteleien versehen,damit die KV mit ihren Justitiaren auch noch die Möglichkeit hatte, hier messerscharf interpretierend einzugreifen. Wenn man nun reflektiert, fällt auf, dass nahezu alle zwei Jahre die Gebührenordnungen vollständig überarbeitet wurden, was dazu führte, dass der Arzt ,der gerade in den 24 Monaten einigermassen begriffen hatte, wie er die Gebührennummern zu seinem legalen Vorteil korrekt anwendet, wieder am Anfang seines Unwissens bzgl. der Gebührenordnungen stand. Ich gehe davon aus, dass hier mit System von den verantwortlichen Funktionären der Ärzteschaft und der Kassen gearbeitet wurde! Ich bin seit 1980 Kassenarzt  und bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass dem Gesundheitssystem von den Ärzten ein Vielfaches ungewollt geschenkt wurde durch die permanent aufrechterhalten Unkenntnis der Anwendung der Gebührenordenungspositionen und deren Nichtabrechnung. Leider hat dies noch kein Zahlenkünstler (Statistiker) ausgerechnet, da das nicht opportun ist und die Liebliengsfabel der Medien zu stark erschüttern würde: &quot; Ärzteschaft  jahrzehntelang ausgetrickst  und um ihre ehrlich erarbeiteten Einnahmen betrogen - im Gesundheitswesen sind andere Gruppierungen, die merkliche Löcher in die Budgets reissen und die Funktionäre, bei denen in den dotierten Sitzungen das Gesäss über das Gehirn triumphiert (Ausspruch meines alten Oberaztes) haben ihre Sachverstandsklappen gehalten und sich zum Büttel der Kritikaster machen lassen, indem sie sogar Kollegen zur Anzeige brachten.
Im neuen Gesundheitsgesetz à la Hausfrau(bezogen auf das Ministerium, das sie zu vertreten hatte)Ulla kommt nun die nächste Lüge: Es wird eine Praxisgebühr verlangt, die jedoch exakt definiert eine Kassengebühr darstellt und die Funktionärsdummköpfe sich dazu hergegeben haben, aus der Rezeption eine Kasse zu machen. Ehrlich allein sind die Honorare, die die KVen den Ärzten (eigenverantwortlich Selbständige) als Trinkgelder für Arzt-Patientenkontakte in drei Monaten herausrücken. da liegen die Boni höher, die man den Patienten einräumt. Ein Allgemeinarzt sollte zwar ein EKG zu machen, in der Lage sein - er hat es in der Weiterbildung gelernt  und muß das Gerät auch unternehmerisch finanzieren, doch ist es in den läppischen Dreimonatstrinkgeldern enthalten. In einer Allgemeinarztpraxis werden auf bes. Wunsch der Patienten bis zu zwälf Überweisungen ausgestellt, wobei der Pat. der Ansicht ist, dass es nur den Spezialisten etwas angehe, was er habe, sodaß sich das gewollte (nehme ich an ?)  Primärarztsystem umkehrt und der Hausarzt, nachdem alle anderen Spezialisten &quot;versagt&quot; (Meinung der Pat.) haben nun einmal gefragt wird, ob er nicht helfen könne, das habe doch früher so gut geklappt. Was sind wir geblieben und erneut noch viel intensiver geworden ? : erpressbar. Und dies ist der Anfang vom Ende. Fast 50% meiner Patienten haben eine Befreiung und kommen nur, weil der Spezialist (verständlicherweise--&gt; er bekommt nichts für ein  Rezept, es macht Arbeit und die volle Verantwortung trägt der unterzeichnende Arzt - hier der Hausarzt) ihn zum Hausarzt schickt.
Hoffentlich hat die SPD-Fraktion ausser der Arbeitsgruppe zum Thema Abrechnungsbetrug auch eine Arbeitgruppe &quot;Betrügereien in der eigenen Fraktion, Betrügereien am eigenen Volk&quot; gegründet ?
Die Honorierung unserer &quot;verwandten&quot; Apotheker ist ebenfalls sehr nebulös, wobei von mir nicht Betrügereien angesprochen werden, sondern das Honorar das fließt, wenn eine Schublade geöffnet wird (zumeist von einem Nichtapotheker)  ,geschlossen wird und das Medikamtenpäckchen dem Kunden überreicht wird ? Ich bin mit der Zeit zu dem Schluß gekommen, dass die Anzahl der kostenträchtigen Angestellten das Wohlergehen des Unternehmers (Apotheker) symbolisiert. Schaun Sie sich die Arztpraxen an, wieviele Arzthelferinnen (pro Arzt) dort arbeiten. 
All dies stimmt sehr nachdenklich.Herr Oberstaatsanwalt Andreas Kondziela , Darmstadt ist hier offensichtlich ein rhetorischer Mitläufer .
Irgendow habe ich gelesen: Wenn der Arzt einen Besuch macht bekomme er 50 EUR (viel zu hoch gegriffen !), wenn er sich verspätet und den Totenschein austellt, bekomme er EUR 100,-- und wenn  er dann zu Hause vor der Tür feststellt, dass er seine Schlüssel verloren hat, muss er EUR 200,00 an den Schlüsseldienst bezahlen !!!!! - Das wäre doch etwas für den Herrn Oberstaatsanwallt Kondziela aus Darmstadt.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Falsche Abrechnungen&#8221;<br />
Ohne den Kommentar, wie üblich, &#8220;Mit wenigen Ausnahmen&#8230;.&#8221; zu beginnen, was für mich als juristischen Laien schon einem unübersehbaren Teilgeständnis entspricht, sollte man doch einmal bedenken &#8211; hier gehören allerdings Kenntnisse hinzu, die auch die meisten Juristen leider nicht haben und zumeist auch glauben, hier mit dem allgemeinen logischen Sachverstand selbst zurecht zu kommen &#8211; eine Formulierung, die man immer in Prozessen zu hören bekommt, wenn der Jurist kein zitierbares Vergleichsurteil mit Sachstandsparallelität zur Verfügung hat, was mit<br />
den Massendelinquenten jahrzehntelang &#8220;angestellt&#8221; wurde: Es wurden Unmengen von Leistungspositionen in dicken, bibelähnlichen &#8220;Gebührenordnungen&#8221; zusammengefaßt, die die erbringbaren Leistungen der Ärzte darstellen sollten. Hinzu kamen noch dickere &#8220;Wälzer&#8221; als Interpretationshilfen der Gebührenrdnungspositionen mit feinen juristischen Deuteleien versehen,damit die KV mit ihren Justitiaren auch noch die Möglichkeit hatte, hier messerscharf interpretierend einzugreifen. Wenn man nun reflektiert, fällt auf, dass nahezu alle zwei Jahre die Gebührenordnungen vollständig überarbeitet wurden, was dazu führte, dass der Arzt ,der gerade in den 24 Monaten einigermassen begriffen hatte, wie er die Gebührennummern zu seinem legalen Vorteil korrekt anwendet, wieder am Anfang seines Unwissens bzgl. der Gebührenordnungen stand. Ich gehe davon aus, dass hier mit System von den verantwortlichen Funktionären der Ärzteschaft und der Kassen gearbeitet wurde! Ich bin seit 1980 Kassenarzt  und bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass dem Gesundheitssystem von den Ärzten ein Vielfaches ungewollt geschenkt wurde durch die permanent aufrechterhalten Unkenntnis der Anwendung der Gebührenordenungspositionen und deren Nichtabrechnung. Leider hat dies noch kein Zahlenkünstler (Statistiker) ausgerechnet, da das nicht opportun ist und die Liebliengsfabel der Medien zu stark erschüttern würde: &#8221; Ärzteschaft  jahrzehntelang ausgetrickst  und um ihre ehrlich erarbeiteten Einnahmen betrogen &#8211; im Gesundheitswesen sind andere Gruppierungen, die merkliche Löcher in die Budgets reissen und die Funktionäre, bei denen in den dotierten Sitzungen das Gesäss über das Gehirn triumphiert (Ausspruch meines alten Oberaztes) haben ihre Sachverstandsklappen gehalten und sich zum Büttel der Kritikaster machen lassen, indem sie sogar Kollegen zur Anzeige brachten.<br />
Im neuen Gesundheitsgesetz à la Hausfrau(bezogen auf das Ministerium, das sie zu vertreten hatte)Ulla kommt nun die nächste Lüge: Es wird eine Praxisgebühr verlangt, die jedoch exakt definiert eine Kassengebühr darstellt und die Funktionärsdummköpfe sich dazu hergegeben haben, aus der Rezeption eine Kasse zu machen. Ehrlich allein sind die Honorare, die die KVen den Ärzten (eigenverantwortlich Selbständige) als Trinkgelder für Arzt-Patientenkontakte in drei Monaten herausrücken. da liegen die Boni höher, die man den Patienten einräumt. Ein Allgemeinarzt sollte zwar ein EKG zu machen, in der Lage sein &#8211; er hat es in der Weiterbildung gelernt  und muß das Gerät auch unternehmerisch finanzieren, doch ist es in den läppischen Dreimonatstrinkgeldern enthalten. In einer Allgemeinarztpraxis werden auf bes. Wunsch der Patienten bis zu zwälf Überweisungen ausgestellt, wobei der Pat. der Ansicht ist, dass es nur den Spezialisten etwas angehe, was er habe, sodaß sich das gewollte (nehme ich an ?)  Primärarztsystem umkehrt und der Hausarzt, nachdem alle anderen Spezialisten &#8220;versagt&#8221; (Meinung der Pat.) haben nun einmal gefragt wird, ob er nicht helfen könne, das habe doch früher so gut geklappt. Was sind wir geblieben und erneut noch viel intensiver geworden ? : erpressbar. Und dies ist der Anfang vom Ende. Fast 50% meiner Patienten haben eine Befreiung und kommen nur, weil der Spezialist (verständlicherweise&#8211;&gt; er bekommt nichts für ein  Rezept, es macht Arbeit und die volle Verantwortung trägt der unterzeichnende Arzt &#8211; hier der Hausarzt) ihn zum Hausarzt schickt.<br />
Hoffentlich hat die SPD-Fraktion ausser der Arbeitsgruppe zum Thema Abrechnungsbetrug auch eine Arbeitgruppe &#8220;Betrügereien in der eigenen Fraktion, Betrügereien am eigenen Volk&#8221; gegründet ?<br />
Die Honorierung unserer &#8220;verwandten&#8221; Apotheker ist ebenfalls sehr nebulös, wobei von mir nicht Betrügereien angesprochen werden, sondern das Honorar das fließt, wenn eine Schublade geöffnet wird (zumeist von einem Nichtapotheker)  ,geschlossen wird und das Medikamtenpäckchen dem Kunden überreicht wird ? Ich bin mit der Zeit zu dem Schluß gekommen, dass die Anzahl der kostenträchtigen Angestellten das Wohlergehen des Unternehmers (Apotheker) symbolisiert. Schaun Sie sich die Arztpraxen an, wieviele Arzthelferinnen (pro Arzt) dort arbeiten.<br />
All dies stimmt sehr nachdenklich.Herr Oberstaatsanwalt Andreas Kondziela , Darmstadt ist hier offensichtlich ein rhetorischer Mitläufer .<br />
Irgendow habe ich gelesen: Wenn der Arzt einen Besuch macht bekomme er 50 EUR (viel zu hoch gegriffen !), wenn er sich verspätet und den Totenschein austellt, bekomme er EUR 100,&#8211; und wenn  er dann zu Hause vor der Tür feststellt, dass er seine Schlüssel verloren hat, muss er EUR 200,00 an den Schlüsseldienst bezahlen !!!!! &#8211; Das wäre doch etwas für den Herrn Oberstaatsanwallt Kondziela aus Darmstadt&#8230;..</p>
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