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DVT Kooperation: clevere Gemeinschaft oder Zuweisung gegen Entgelt?

Die digitale Volumentherapie ist heute im zahnmedizinischen Bereich kaum noch wegzudenken. Indikationen für die Digitale Volumentherapie in der Zahnmedizin sieht die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde e.V. in der Parodontologie, Endodontie, Prothetik, Kiefergelenksdiagnostik, Implantologie, der operativen Entfernung von Zähnen, bei größeren pathologischen Veränderungen im Kieferknochen sowie bei Traumata oder bei Kieferhöhlenerkrankungen. Auch HNO Ärzte wissen sowohl die Wirtschaftlichkeit und die Diagnostik immer mehr zu schätzen. Die gemeinschaftliche Nutzung eines DVT Gerätes im Sinne einer Kooperation kann demnach nicht nur unter Zahnärzten sinnvoll und wirtschaftlich sein, sondern auch facharztübergreifend ein Gewinn für alle Beteiligten sein.

In der rechtlichen Ausgestaltung solcher DVT Kooperationen erlebt man jedoch in der täglichen Praxis verschiedenste Kooperationsformen, welche zumindest bedenklich, im schlimmsten Fall jedoch einfach nur rechtswidrig sind. Dies liegt zum einen daran, dass das Prinzip der höchstpersönlichen Leistungserbringungspflicht oft nicht eingehalten wird, was meist auf die fehlende DVT Fachkunde zurückzuführen ist. Eine unzulässige Kooperation erkennt man meistens sofort an der Abrechnung der Leistung. Weiterlesen →

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Der Honorararzt: zwischen schillernder Persönlichkeit und rechtlicher Großbaustelle

Wer die gesetzliche Normierung des Begriffes „Honorararzt“ sucht, wird nicht fündig werden, da eine solche nicht existiert. Dem Verständnis der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer nach, ist der Honorararzt ein Facharzt, der im Krankenhaus zeitlich befristet und freiberuflich auf Honorarbasis tätig wird. Hierbei soll einem Urteil des BGH zufolge das Honorar mit dem Krankenhausträger frei und unabhängig von den Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte vereinbart werden. Weiterhin unterliegt das Honorar aufgrund des fehlenden Anstellungsverhältnisses keinen tarifvertraglichen Bindungen.

Die Krankenhäuser kompensieren qua Honorararztverträge den derzeit herrschenden Fachärztemangel in den verschiedensten Bereichen. Weiterhin erhoffen sie sich durch einen Honorararzt die Leistungsausweitung durch Gewinnung der zusätzlichen durch den Honorararzt mitgebrachten Patienten, sofern vorhandene Fachrichtungen betroffen sind, bzw. die Erschließung neuer, bisher im Krankenhaus nicht abgedeckter Fachbereiche.

Bei der Umsetzung der Vertragsgestaltung sind jedoch weitreichende rechtliche Fallstricke zu beachten. Weiterlesen →

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Seminar für Zahnärzte – Thema: „Praxisexpansion“

Praxisexpansion, MedizinrechtWachstum beginnt dort, wo viele gute Dinge wie z.B. Erfolg, Innovation, Dynamik und die Zukunft beginnen: im Kopf.

Mit der Veranstaltung „Wachsen“ bieten wir gemeinsam mit der Pluradent AG unternehmerisch orientierten und erfolgreichen Zahnärzten eine exklusive Quelle für Expertenwissen und eine gemeinsame Plattform zum echten kollegialen Austausch, mit dem Ziel der gemeinsamen Überprüfung bestehender Unternehmenskonzepte sowie der Entwicklung neuer Ideen zur erfolgreichen Praxisexpansion.

Genießen Sie in einer Location auf allerhöchstem Niveau ein Event für ganz besondere Menschen: Wir laden Sie ganz herzlich zur Veranstaltung „Wachsen“ am Samstag, den 18. Oktober 2014 um 10.00 Uhr in das Roomers Hotel in Frankfurt am Main ein.

Um eine intensive und persönliche Atmosphäre zu schaffen, ist die Zahl der teilnehmenden Praxen begrenzt. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter kanzlei@medizinanwaelte.de.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

 

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Arztbewertungsportale jetzt auch durch BGH bestätigt

Ein Arzt hat keinen Anspruch auf Löschung seiner Daten aus einem Ärztebewertungsportal. Dies hat nun auch letztinstanzlich der Bundesgerichtshof entschieden. Das Gericht wertete das Interesse der Öffentlichkeit an Informationen über ärztliche Leistungen höher als das Recht des Arztes auf informationelle Selbstbestimmung. Nur hinsichtlich unwahrer Tatsachenbehauptungen oder beleidigender Bewertungen besteht gegenüber dem Betreiber des Portals ein Löschungsanspruch. Weiterlesen →

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Klara erkennt Hautkrebs: Erstdiagnose per App

Kann eine App den Arzt ersetzen, hilft Technik gegen Ärztemangel und Unterversorgung in ländlichen Gebieten? Die Frage beschäftigt Krankenkassen und Ärzte gleichermaßen. Was sich für viele Patienten nach einer Verbesserung der derzeitigen Situation anhört und insbesondere im dermatologischen Bereich die Hemmschwelle bei der Diagnose von Geschlechtskrankheiten senken soll, ist bei Kassen und Ärzten umstritten.

Online Diagnosen erstellen oder Ärzte per Videochat unterstützen, das könnte nach Meinung von Vertretern der Telemedizin den Mangel an Ärzten in ländlichen Regionen lösen.

Seit Beginn des Jahres nun gibt es eine App, die Menschen mit Hautproblemen innerhalb von 48 Stunden die Ersteinschätzung eines Dermatologen bietet. Weiterlesen →

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Eine für alles – Kliniken als Allesdienstleister im Markenrecht

Am 14. Mai 2014 bejahte der 28 Senat des Bundespatentgerichts in einem an ein Widerspruch angeschlossenes Beschwerdeverfahren die Ähnlichkeit zwischen der Dienstleistung eines Krankenhauses (Klasse 44) einerseits und pharmazeutischen und veterinärmedizinische Präparate für die Hautpflege (Klasse 5), Filter, Lampen und Bestrahlungsgeräte sowie Möbel für medizinische Zwecke (Klasse 10) sowie Dienstleistungen der Schönheitspflege und Dienstleistungen eines Solariums (beide Klasse 44) andererseits (28 W (pat) 564/12). Weiterlesen →

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