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Patientenwunsch rechtfertigt keine Fehlbehandlung

Auch wenn ein Patient ausdrücklich eine gegen den medizinischen Standard verstoßende Behandlung wünscht, muss der Zahnarzt diese ablehnen. Führt er sie dennoch durch, macht er sich schadensersatz- und schmerzensgeldpflichtig, so das OLG Hamm (Az.: 26 U 116/14). Zahnarzt empfahl der … Weiterlesen

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Darmperforation nach einer Koloskopie – 220.000,- EUR Schmerzensgeld

Ein Facharzt für Chirurgie schuldet einem Patienten 220.000 € Schmerzensgeld, weil er den Patienten über die Risiken einer Koloskopie (Darmspiegelung) unzureichend aufgeklärt hat, in deren Folge der Patient eine Darmperforation mit schwerwiegenden Komplikationen erlitten hat. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden. Was an dem … Weiterlesen

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PIP-Brustimplantate – Landgericht Karlsruhe weist zwei Schadensersatzklagen ab: Operierender Arzt war zur Überprüfung der Implantate nicht verpflichtet

Das Landgericht Karlsruhe hat die Schadensersatzklagen zweier Frauen abgewiesen, die sich im Jahr 2007 in einer Klinik in Karlsruhe PIP-Brustimplantate hatten einsetzen lassen. In ihren Klagen vertraten die beiden Frauen insbesondere die Auffassung, dass sich der von ihnen verklagte operierende … Weiterlesen

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Ohne akuten Behandlungsbedarf keine Annahme des Behandlungsbeginns für spätere Implantatversorgung und damit auch keine Vorerkrankung im Sinne einer Zahnzustatzversicherung

Stellt der Zahnarzt bei einer Untersuchung fest, dass trotz bestehender Gebissschäden kein akuter Behandlungsbedarf für die Neuanfertigung von Zahnersatz vorliegt, markiert diese Untersuchung nicht den Beginn der Heilbehandlung und damit des Versicherungsfalls für eine spätere Implantatversorgung. Infolgedessen kann eine Zahnzusatzversicherung … Weiterlesen

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Keine Haftung für mangelhafte PIP-Brustimplantate für Ärzte und Kliniken

Seit Freitag können viele Ärzte die in der Vergangenheit Brustimplantate des inzwischen insolventen französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (kurz PIP) eingesetzt haben wieder ruhiger schlafen. Grund hierfür lieferte das LG Karlsruhe, welches am 07.06.2013 zwei Urteile aus Februar ( LG … Weiterlesen

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Krankenhaus haftet für nicht erkannte Gehirnblutungen

Mit Entscheidung vom 09.11.2012 Az: I – 620 O 142/09 hat das OLG Hamm entschieden, dass ein Krankenhaus bei Nichterkennung einer Subarachnoidalblutung in Form einer Warnblutung (warning leak) haftet, wenn der Patient 13 Tage später aufgrund erneuter Subarachnoidalblutungen schwere Gesundheitsschäden … Weiterlesen

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