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Apotheker haftet für grob fehlerhafte Medikamentenabgabe nach Arzthaftungsgrundsätzen

Gibt ein Apotheker in grob fehlerhafter Weise ein falsches Medikament an einen Patienten aus und bleibt unaufklärbar, ob ein gesundheitlicher Schaden des Patienten auf diesen Fehler zurückzuführen ist, muss der Apotheker entsprechend den Arzthaftungsgrundsätzen beweisen, dass der Schaden nicht auf … Weiterlesen

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Krankenhaus haftet für nicht erkannte Gehirnblutungen

Mit Entscheidung vom 09.11.2012 Az: I – 620 O 142/09 hat das OLG Hamm entschieden, dass ein Krankenhaus bei Nichterkennung einer Subarachnoidalblutung in Form einer Warnblutung (warning leak) haftet, wenn der Patient 13 Tage später aufgrund erneuter Subarachnoidalblutungen schwere Gesundheitsschäden … Weiterlesen

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Hohes Schmerzensgeld für Kind wegen Hirnschadens aufgrund ärztlicher Behandlungsfehler

Ein Kind, das aufgrund ärztlicher Behandlungsfehler einen schweren Hirnschaden erlitten hat, erhält ein hohes Schmerzensgeld. Das Kammergericht Berlin hat in einem Urteil vom 16.02.2012 Zahlungen in einer Gesamthöhe von 650.000 Euro für angemessen gehalten (zu KG, Urteil vom 16.02.2012 – … Weiterlesen

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Arztstrafrecht: Mehrfachverwendung von Propofol mit tödlichen Ausgang kann Vorsatzdelikt sein

Der BGH hatte darüber zu entscheiden, ob ein Anästhesist, der ein Narkotikum mehrfach verwendet und dadurch den Tod eines dreijährigen Mädchens verursacht hat, zu Recht verurteilt worden war. Der angeklagte Anästhesist war zunächst wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.