Steuertipp: Unterteilung im Gesellschaftsvertrag nach Kapitalkonten I & II

Steuertipp: Unterteilung im Gesellschaftsvertrag nach Kapitalkonten I & II

Frage: Wann haben Sie das letzte Mal in Ihren Gesellschaftsvertrag gesehen? Genügt dieser den aktuellen steuerlichen und gesellschaftsrechtlichen Anforderungen? Haben Sie eine Unterteilung der Kapitalkonten?

„Doppelt hält besser“

Uns liegt die rechtssichere Gestaltung von Praxisverträgen am Herzen. Denn aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, dass sich mit einem soliden Vertragskonstrukt viele Probleme bereits im Vorfeld vermeiden lassen. Da die rechtlichen Rahmenbedingungen einem steten Wandel unterworfen sind, sind Verträge von Zeit zu Zeit anzupassen. Dieser Zeitpunkt ist nun gekommen.

Rechtsprechungsänderung BFH & BGH

Nach den Entscheidungen des Bundesfinanzhofs vom 29. Juli 2015 (Az.: IV R 15/14) und vom 4.02.2016 (Az.: IV R 46/12) sowie des Bundesgerichtshofs vom 12.07.2016 (Az.: II ZR 74/14) besteht das Erfordernis zur Trennung von Gesellschafterkapitalkonten.

Mit anderen Worten: Bei Berufsausübungsgemeinschaften jeglicher Art – ob in Form einer Praxisgemeinschaft, einer Gemeinschaftspraxis (Berufsausübungsgemeinschaft) oder einer überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft – sind die Gesellschaftsverträge an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen.

Hintergrund des Erfordernisses zur Trennung von Kapitalkonten

Werden Zahn-(Ärzte) gemeinschaftlich tätig, geschieht dies häufig in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder einer Partnerschaftsgesellschaft; es handelt also um Personengesellschaften.

Innerhalb dieser Gesellschaft wird zwischen dem Gesellschafts-, Vermögens- und Kapitalanteil eines jeden Gesellschafters unterschieden. Der Gesellschaftsanteil ist der Inbegriff der mitgliedschaftlichen Rechte und stellt damit die gesamte Beteiligung eines Gesellschafters an der Gesellschaft dar.

Handelt es sich um den jeweiligen Anteil eines jeden Gesellschafters am Gesellschaftsvermögen, spricht man von Vermögensanteil.

Der Kapitalanteil ist hingegen eine reine Rechnungsziffer, die den gegenwärtigen Stand der Einlage des Gesellschafters entsprechend der Entwicklung seiner Kapitalkonten und dem daraus resultierenden Ansatz in der Bilanz der Gesellschaft wiedergibt.

Währen bei Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG) eine Kapitalkontentrennung gesetzlich vorgeschrieben ist, existiert eine solche Regelung für Berufsausübungsgemeinschaften etc. nicht. Dennoch ist es so, dass jeder Gesellschafter aus buchhalterischen Gründen mindestens ein Kapitalkonto hat, was in der Einnahmen-Überschussrechnung dann entsprechend abgebildet wird.

Die Grundlagen der Kapitalkonten und die Ausgestaltung derselben sind mangels gesetzlicher Regelungen deshalb in den Praxisverträgen festzuhalten.

Relevanz bei Umstrukturierungen, Gesellschafterwechsel etc.

Der BFH hat in seinen Entscheidungen nun entschieden, dass die alleinige Gutschrift auf dem Kapitalkonto II kein entgeltliches Geschäft darstellt, sondern als Einlage zu behandeln ist.

Aus diesem Grund ist aus steuerlichen Gründen das Ansprechen nur eines Kapitalkontos in den Gesellschaftsverträgen von Personengesellschaften nicht mehr ausreichend. Vielmehr ist zwingend eine Differenzierung von Kapital I und Kapital II vorzunehmen, um steuerliche und rechtliche Nachteile zu vermeiden.

Rechtsgrundlage für das Führen von getrennten Kapitalkonten ist – wie gesagt – der Gesellschaftsvertrag, weil das Gesetz hierzu keine Regelung enthält.

Wir haben die Lösung!

Sofern die Kapitalkontentrennung durch den Steuerberater bereits berücksichtigt wird, wären nur die Verträge anzupassen. Sollte diese Problematik aus welchen Gründen auch immer bisher unbeachtet geblieben sein, liegt insgesamt Handlungsbedarf vor. Vor diesem Hintergrund prüfen wir gerne, ob Ihr Gesellschaftsvertrag den Anforderungen der neuen Rechtsprechung des BFH und des BGH genügt.

Sollten wir zu dem Ergebnis kommen, dass dies nicht der Fall sein, bieten wir Ihnen eine entsprechende Vertragsänderung an. Sprechen Sie uns an – wir beraten gerne und mit einem Mehrwert für unsere Mandanten!

MVZ- Was ist ein Medizinisches Versorgungszentrum?

MVZ- Was ist ein Medizinisches Versorgungszentrum?

In der aktuellen öffentlichen Diskussion werden einige Begrifflichkeiten nicht mehr klar voneinander abgegrenzt, teilweise miteinander vermengt oder sogar verwechselt. Über die richtige Unterscheidung von „Selbständigkeit“ und „Freiberuflichkeit“ haben wir auf unserem Blog bereits berichtet. Nun soll der Begriff des MVZ näher erläutert werden. Der Artikel richtet sich vor allem auch an jüngere (Zahn-)Ärztinnen/Ärzte, die während des Studiums keine Berührungspunkte mit MVZ hatten.

Gesetzliche Verankerung

Medizinische Versorgungszentren, kurz MVZ, werden in § 95 SGB V definiert.

„An der vertragsärztlichen Versorgung nehmen zugelassene Ärzte und zugelassene medizinische Versorgungszentren sowie ermächtigte Ärzte und ermächtigte Einrichtungen teil. Medizinische Versorgungszentren sind ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte, die in das Arztregister (…) eingetragen sind, als Angestellte oder Vertragsärzte tätig sind. Der ärztliche Leiter muss in dem medizinischen Versorgungszentrum selbst als angestellter Arzt oder als Vertragsarzt tätig sein; er ist in medizinischen Fragen weisungsfrei. (…)“

§ 95 Abs. 1 SGB V

Vorgänger = Polikliniken der DDR

Angelehnt an die Organisationsform der ehemaligen DDR-Polikliniken wurden MVZ im Jahre 2004 neu im deutschen Gesundheitssystem etabliert.

MVZ nehmen also, genau wie selbständig niedergelassene Vertrags(zahn)ärzte, regelhaft an der ambulanten vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung der gesetzlichen Krankenkassen teil. Mit wenigen Abweichungen gelten damit auch für MVZ die Regeln der Leistungserbringung. Auf Grund dessen werden MVZ auch weder bei der Abrechnung noch in sonst irgendeiner Art und Weise bevorzugt.

Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages weisen auf folgende öffentliche Kritikpunkte an MVZs hin: „MVZ stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik, insbesondere aus der Ärzteschaft, was angesichts der zunehmenden Konkurrenz im ambulanten Sektor kaum verwundern kann. Dabei wird hauptsächlich kritisiert, dass das ‚Eindringen‘ von Managementgesellschaften, privaten Klinik-Trägern und Krankenhäusern in den ambulanten Versorgungsmarkt die freie Arztwahl der Patienten einschränke, die Freiberuflichkeit der ärztlichen Tätigkeit gefährde und niedergelassene Facharztpraxen verdränge. Tatsächlich führen die MVZ in absoluten Zahlen nach wie vor ein Nischendasein.“ Auch in der aktuellen Diskussion werden bislang keine Erfahrungsberichte oder Praxisbeispiele bezüglich der Kritikpunkte angeführt. Es werden ausschließlich pauschal Behauptungen zu den MVZ aufgestellt, die das tatsächliche Bild verzerren.

Die KBV fasst zum Stand am 04.09.2017 zusammen, dass MVZ überwiegend mit angestellten Ärzten oder mit Vertragsärzten und angestellten Ärzten arbeitet. Hier stellt sich die Frage, mit wem denn sonst?

Wer kann ein MVZ gründen?

„Medizinische Versorgungszentren können von zugelassenen Ärzten, von zugelassenen Krankenhäusern, von Erbringern nichtärztlicher Dialyseleistungen (…), von gemeinnützigen Trägern, die aufgrund von Zulassung, Ermächtigung an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, oder von Kommunen gegründet werden.

§ 95 SGB V Abs. 1a

In welcher Rechtsform ist ein MVZ möglich?

Ein MVZ kann nach der aktuellen Rechtslage nur in der Rechtsform einer Personengesellschaft, einer eingetragenen Genossenschaft, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder in einer öffentlich-rechtlichen Rechtsform gegründet werden.

Medizinische Leitung = Ärztlicher Leiter

Die medizinische Leitung in einem MVZ übernimmt der ärztliche Leiter. Dieser ist selbst als angestellter (Zahn-)Arzt oder Vertrags(zahn-)arzt im MVZ tätig. Er ist stets weisungsfrei. Dies ist auch im Arbeitsvertrag zu verankern.

MVZ Größe bzw. Anzahl der Angestellten

Die durchschnittliche Arbeitsgröße der MVZ erhöhte sich bisher langsam, aber stetig. 2016 ist erstmals ein leichter Rückgang über alle MVZ hinweg ersichtlich – die MVZ arbeiten durchschnittlich mit 6,4 Ärzten. So die Zahlen der KBV. Von großen übermächtigen Einheiten kann da keine Rede sein.

Warum ein MVZ gründen?

Die Gründung eines Versorgungszentrums bietet sich z.B. dann an, wenn die maximal zulässige Angestelltenanzahl von aktuell 2 Zahnärzten (Vollzeit) pro Vertragszahnarzt erreicht ist. Denn in einem MVZ existiert keine derartige Begrenzung. Da immer mehr junge Ärzte/ Zahnärzte – insbesondere Ärztinnen/Zahnärztinnen – den Weg in die Anstellung suchen, kann mittels Gründung eines MVZ auf die aktuellen und zukünftigen Gegebenheiten reagiert werden.

Unterschiede zur Gemeinschaftspraxis

MVZ und Gemeinschaftspraxis unterscheiden sich aus Sicht des Patienten kaum voneinander. Während Gemeinschaftspraxen von Ärzten und Zahnärzten der gleichen Fachrichtung gegründet werden, ist bei einem MVZ in der Regel die Interdisziplinarität gewünscht.

Der Unterschied beider Versorgungsstrukturen ist erst auf einer Ebene feststellbar, die ein Patient überhaupt nicht wahrnimmt. Die größten Unterschiede zwischen Praxis-MVZ und Gemeinschaftspraxis bestehen bei den Wachstumsmöglichkeiten und hinsichtlich der Praxisabgabe eines Partners.

Der deutliche Vorteil eines MVZ gegenüber einer „klassischen“ Gemeinschaftspraxis sind sicherlich die Wachstumsmöglichkeiten und –chancen. Das mögliche Wachstum einer Praxis ist aufgrund der Pflicht zur persönlichen Leistungserbringung begrenzt. Die sich aus dem Bundesmantelvertrag ergebende Begrenzung, wonach eine Vertrags(zahn)arzt zwei vollzeitbeschäftigte (Zahn)ärzte, bzw. bis zu vier halbzeitbeschäftigte (Zahn)ärzte anstellen kann, schränkt Vertrags(zahn)ärzte auf Expansionskurs erheblich ein. Im MVZ können hingegen weitere Zulassungen hinzugekauft bzw. beantragt werden. So kann mit der Zeit ein stabiles ambulantes MVZ entstehen, das durch die Bündelung von Arztsitzen und die Anstellung von Ärzten/ Zahnärzten wirtschaftliche Möglichkeiten mit sich bringt.

Ein weiterer Vorteil ist die Exitstrategie für den Abgeber. Für einen ausscheidenden Arzt in einer Gemeinschaftspraxis muss ein Nachfolger gefunden werden, der gegen Zahlung einer entsprechenden Summe Zulassung und Praxisanteil übernimmt. Beim Praxis-MVZ können die verbleibenden Partner Zulassung und Praxisanteil des ausscheidenden Arztes gemeinsam erwerben. Sie können sich die Investition teilen und einen neuen Arzt anstellen. Für den Einzelnen ist damit die Belastung geringer, die Zulassung bleibt bei den bisherigen Partnern und die Praxisabgabe ist gesichert.

Fazit

Die Zusammenarbeit kennt viele Formen. Eine davon ist das MVZ. Mehr verbirgt sich hinter einem Versorungszentrum nach unserer Auffassung nicht. Auch die Statistiken bestätigen, dass Zentren mit durchschnittlich 6 angestellten Ärzten betrieben werden. Das findet sich auch bei den Gemeinschaftspraxen. Das in der Diskussion dargestellte Schreckgespenst lässt sich in der Realtität nicht finden. Tatsächlich ist das MVZ eine medizinrechtlich und gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeit. Ob die Gründung eines MVZ in Ihrem Fall sinnvoll ist oder andere Fragen zum MVZ, wir beantworten sie Ihnen gerne! Sprechen Sie uns einfach an oder kommentieren Sie unseren Beitrag.

Die neuen Cashcows? eine Abrechnung mit den Investoren (Kommentar)

Die neuen Cashcows? eine Abrechnung mit den Investoren (Kommentar)

In den vergangenen Wochen gab es einige Artikel über den Umstand, dass sich Investoren über ihre Krankenhausbeteiligungen an zahnmedizinischen Versorgungszentren beteiligen. Das Thema wird insbesondere von den kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Ihren Vertretern diskutiert.

Die Berichterstattung hierüber war auch bislang schon nicht sehr sachlich und wurde zum Teil mit falschen Behauptungen geführt. Nun ist in der aktuellen Zahnärztlichen Mitteilung (ZM), dem offizielle Organ der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V. und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), ein Artikel unter der Überschrift „Die neuen Cashcows“ erschienen, der das bekannte Maß an Unsachlichkeit in einem Maße überschreitet, das man für Körperschaften des öffentlichen Rechts bislang für undenkbar halten durfte.

Der Artikel stammt von der Chefin vom Dienst der ZM, Frau Claudia Kuckuhn und dem ZM-Redakteur Herrn Benn Roolf. Was die beiden in dem Artikel zusammengeschrieben haben, ist in einem Maße falsch, dass es schwer fällt zu glauben, dass dies nur auf schlechter Recherche beruht. Vielmehr liegt der Verdacht nahe, dass die Unwahrheiten dieses Artikels ganz bewusst gestreut werden.

Bereits der erste Absatz des Artikels beinhaltet schon so viele Fehler, dass es kaum zu fassen ist.

Wir zitieren einmal:

„Internationale Fremdinvestoren kaufen in Deutschland gerade reihenweise marode Kliniken auf, um über dieses Schlupfloch zahnärztliche MVZ zu bilden – und zu melken. Die Versorgung ist ihnen egal, Hauptsache der Rubel rollt. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) zeigt in einer aktuellen Analyse, wie diese Geschäfte die Praxislandschaft – und damit die Struktur und Qualität der zahnärztlichen Versorgung – systematisch zerstören.“

ZM 2018-15_16 vom 16.08.2018

Es werden also „reihenweise marode Kliniken“ gekauft. Wie viele Kliniken wurden denn tatsächlich gekauft? Und was bedeutet „marode“? Dazu findet sich in dem Artikel natürlich kein Hinweis. Und dass beide Behauptungen falsch sind, darauf werden wir im Folgenden noch eingehen.

Dass die „Versorgung ihnen egal“ ist, ist dabei eine maßlose Unterstellung, die durch nichts belegt wird. Es ist auch widersinnig. Denn zugleich soll es den Investoren ja darum gehen, dass „der Rubel rollt“. Wann rollt der Rubel aber bekanntermaßen am sichersten? Wenn eine Praxis zufriedene Patienten hat. Ein schlichter Zusammenhang, der natürlich auch den ZM-Redakteuren bekannt ist, der aber hier im Sinne eines gewünschten Spannungsbogens einfach mal unbeachtet bleibt.

Die Behauptung, dass den Investoren, über die man ja noch am Anfang des Artikels schreibt, die Versorgung egal sei, wird dadurch besonders perfide, dass innerhalb des Artikels eine Tabelle mit MVZ-Ketten geordnet nach Anzahl der Standorte veröffentlicht wird. Es wird damit bewusst der Eindruck geweckt, dass diese MVZ-Ketten und die Fremdinvestoren, gegen die man hier zu Felde zieht, identisch seien. Von den dort erwähnten 12 Ketten kennt unsere Kanzlei mehrere sehr gut. Die MVZs Tausend/Hirschmann beispielsweise werden von Zahnärzten geführt, denen ganz sicher nicht unterstellt werden kann, ihnen sei die Versorgung der Patienten egal. Ganz im Gegenteil! Wie kommen die Redakteure der ZM zu so einer solchen Unterstellung? Die MVZs befindet sich im Allgäu, also im ländlichen Gebiet und bemühen sich dort, Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Diese Inhaber mit den im Artikel behaupteten Charakterzügen von Fremdinvestoren gleichzusetzen, ist schlicht eine Unverschämtheit.

Die Cashcows

Die in der Tabelle genannte Zahnheimat GmbH existiert in dieser Form gar nicht. Diese Ungenauigkeit, die offenbar aus fehlendem gesellschaftsrechtlichen Verständnis oder einfach schlechter Recherche resultiert, wollen wir einmal unbeachtet lassen, denn es ist uns klar, welche MVZ-Kette damit gemeint ist. Diese MVZ-Kette befindet sich in Ostfriesland, in einer Gegend, in der es ungemein schwierig ist, Versorgung aufrecht zu erhalten. Die erwähnte MVZ-Kette hat zuletzt Standorte übernommen, die ansonsten einfach geschlossen hätten. Hier wäre ohne diese Kette nachweislich Versorgung im ländlichen Gebiet verloren gegangen. Die Zahnheimat hat also sichergestellt, dass ältere Zahnärzte ihre Praxis ordentlich abgeben können und die Patienten auch weiterhin vor Ort versorgt werden. Statt dies zu erwähnen und zu honorieren, unterstellt man den Betreibern, dass ihnen die „Versorgung egal“ sei. Dass eine solche Diffamierung zahnärztlicher Arbeit unter dem Deckmantel der ZM möglich ist, hätten wir bislang für unmöglich gehalten.

Auch der KZBV-Vorsitzende lässt sich gerne damit zitieren, dass die die „fast 600 Zahnärzte-MVZ … zur Sicherstellung der Versorgung in strukturschwachen Räumen nichts leisten.“ (Quelle). Eine Unterstellung, die beweisbar falsch ist. Unsere Kanzlei hat in den letzten 3 Jahren gut 170 zahnmedizinische MVZS gegründet. Entgegen anderer Behauptungen sind die meisten davon auf dem Land angesiedelt und tragen damit mehr zur Versorgung in strukturschwachen Räumen bei, als es der KZBV-Vorsitzende und seine Stellvertreter, die ihre Praxis in Mönchengladbach, Berlin und Köln hatten und haben, je getan haben.

Dass dann in dem zitierten ersten Absatz des ZM-Artikels auch noch behauptet wird, dass „diese Geschäfte die Praxislandschaft – und damit die Struktur und Qualität der zahnärztlichen Versorgung – systematisch zerstören“, setzt dem Ganzen die Krone auf. Tatsächlich wird in Ostfriesland aktiv Versorgung sichergestellt. Übrigens nicht mit Unterstützung der KZV. Die Erfahrung der dortigen Zahnärzte mit den alltäglichen Problemen in den jeweils erforderlichen Zulassungsverfahren erzählen ihre eigene Geschichte.

Wenn man nun denkt, die Ungenauigkeiten und Falschbehauptungen im ersten Absatz des Artikels seien nur ein ungeschickter Einstieg in den Artikel, so sieht man sich gleich im nächsten Satz getäuscht. Dort heißt es:

Ansiedlung von MVZs

„Zahnärzte-MVZ siedeln sich vor allem in Großstädten, Ballungsräumen und einkommensstarken ländlichen Regionen an.“

Bei diesem Satz stellt man sich unvermittelt die Frage, worum es den Verfassern des Artikel denn nun geht. Geht es um Fremdinvestoren oder um Zahnärzte-MVZs? Oder will man etwa beides gleichsetzen, um die Falschinformation und die Stimmungsmache auf die Spitze zu treiben? Unabhängig davon ist dieser Satz aber in jedem Fall falsch, weil sich Zahnärzte-MVZs in Deutschland nirgendwo angesiedelt haben. Bis auf ganz wenige Ausnahmen gingen Zahnärzte-MVZs nämlich nicht aus Neugründungen hervor. Vielmehr handelt es sich nahezu immer um bereits existierende Berufsausübungsgemeinschaften, die die zulassungsrechtliche Möglichkeit genutzt haben, ihre Berufsausübungsgemeinschaft in ein MVZ umzustrukturieren. Dies haben sie z.B. gemacht, um flexibler Zahnärzte anstellen zu können oder auch auf rechtlich unsichere Hilfskonstruktionen mit sog. Juniorpartnern, wie sie früher üblich waren, verzichten zu können. An den jeweiligen Standorten bestanden also schon immer Praxen.

Durch die Umwandlung in ein MVZ hat sich meist an der Behandlerzahl überhaupt nichts geändert. Durch die MVZ Gründungen hat sich also an der Versorgungssituation in Deutschland so gut wie nichts geändert. Von „Ansiedlungen“ kann also überhaupt keine Rede sein.

Krankenhäuser in finanzieller Schieflage

Insgesamt zeugt der Artikel davon, dass die Verfasser wenig Kenntnis vom Betrieb eines MVZs haben. Sie behaupten, dass Investoren „einfach als GmbH zugelassene Krankenhäuser in finanzieller Schieflage“ kaufen, „um neue MVZ-GmbHs zu gründen“. Von „einfach“ kann in dem Zusammenhang natürlich keine Rede sein. Denn würden die Krankenhäuser z.B. durch eine Insolvenz wegfallen, würde auch der MVZ-Träger entfallen und alle MVZ, die über das Krankenhaus gegründet wurden, wären zulassungsrechtlich sofort gefährdet und würden dann auch nach einer kurzen Übergangsfrist ihre Zulassung wieder verlieren. Die Krankenhäuser, die erworben werden, müssen also solide finanziert und betrieben werden. Ein Umstand, der übrigens unmittelbar zur Versorgungssicherheit beiträgt.

Schließlich kommt man in dem Artikel dann zu dem Ergebnis, dass viele MVZ-Trägergesellschaften sehr verschachtelt seien, deren Spur „sich oft in Luxemburg“ verliert. Offenbar will man mit dem Hinweis auf Luxemburg die Investoren in eine unseriöse Ecke stellen. Diese Art von Berichterstattung ist ihrerseits nicht seriös.

Hier werden MVZ-Ketten, an denen Investoren beteiligt sind, in einem Atemzug mit MVZ-Ketten genannt, die von Zahnärzten betrieben werden, wie dies auch in „normalen“ Berufsausübungsgemeinschaften üblich ist. Es wird suggeriert, dass die MVZ-Ketten nichts für die Versorgung auf dem Land täten, obwohl eine Vielzahl von Standorten der genannten MVZ-Ketten sich gerade dort befinden. Dr. Z wird wiederum in einem Atemzug mit allen anderen Praxen genannt, obwohl die dortige Struktur mit den Strukturen der übrigen MVZ-Ketten nur wenig gemein hat.

Fazit

Es stellt sich die Frage, was mit einem solch schlecht recherchierten Artikel beabsichtigt wird. Ist es schlicht Stimmungsmache gegen die Zahnarzt-MVZs, die manchen Standesvertretern aus Prinzip ein Dorn im Auge sind? Dabei verschließt man ganz offensichtlich die Augen vor den Markterfordernissen und den Wünschen junger Zahnärztinnen und Zahnärzten. Man verschließt auch die Augen vor den Möglichkeiten, die man mit einer sinnvollen Nutzung von MVZs gerade älteren Zahnärzten bieten könnte, deren Praxen kaum mehr verkäuflich sind. Die undifferenzierte Betrachtungsweise, die dieser Artikel in Gänze offenbart, ist für niemanden hilfreich.

Wenn man keine Investoren im ambulanten Markt möchte, hätte man deren Marktteilnahme vor geraumer Zeit recht einfach verhindern können. Aber warum sollte man das tun? Nehmen wir die typische Alterspraxis auf dem Land – wer übernimmt diese denn in Zukunft noch in ländlichen Gebieten? Junge Zahnärztinnen und Zahnärzte sind es bekanntermaßen eher nicht. Es sind also meist größere Praxisstrukturen, die für solche Zukäufe Kapital brauchen. Und häufig ist an dieser Stelle Eigenkapital deutlich sinnvoller als Fremdkapital. Wenn man Versorgung wirklich sicherstellen will, kann man davor nicht die Augen verschließen. Aus diesem Grund wäre es auch verfehlt, wenn man Zahnärzte-MVZs nur durch Zahnärzte gründen lassen würde, wie es die KZBV wünscht. Eine Forderung, die mit der Wirklichkeit nicht in Einklang zu bringen ist und die glücklicherweise auch politisch keine Mehrheit findet.

Es wäre hilfreich, die unsinnige Verweigerungshaltung gegen MVZs aufzugeben. Wenn man die schwarzen Schafe, denen es ausschließlich um Profit geht, aus dem Markt halten möchte, warum sagt man dies dann nicht einfach offen und ehrlich, statt gegen die MVZ-Ketten im Allgemeinen zu Felde zu führen. Damit wendet man sich gegen zahlreiche Zahnärzte, die einen hervorragenden Job machen und zwar ganz im Sinne ihrer Patienten.

Es wäre zudem hilfreich, wenn diese pauschalen Vorverurteilungen unterbleiben würde und man sich tatsächlich um die Probleme der Zahnärzteschaft kümmert, indem man berufspolitische Diskussionen ehrlich, aber eben auch sachlich und objektiv führt.

Lyck+Pätzold. healthcare.recht berät beim Verkauf großer Zahnarztpraxis an die Praxisgruppe zahneins

Lyck+Pätzold. healthcare.recht berät beim Verkauf großer Zahnarztpraxis an die Praxisgruppe zahneins

Lyck+Pätzold. healthcare.recht hat beim Verkauf einer großen Zahnarztpraxis an die Praxisgruppe zahneins rechtlich beraten. Die zahneins Gruppe wächst damit auf über 500 Mitarbeiter mit bundesweit 16 Standorten in 5 Bundesländern an.

Rechtsanwalt Jens Pätzold: „Die besondere Herausforderung der Transaktion bestand darin, das Verfahren im Einklang mit den Anforderungen eines hoch regulierten Rechtsgebiets zu strukturieren und zu steuern. Unsere Kanzlei ist aufgrund der langjährigen Erfahrung im Gesundheitsmarkt und speziell im Bereich von MVZ-Gründungen bestens vorbereitet auf die Anforderungen in einem wachsenden Markt großer M&A-Transaktionen innerhalb des Gesundheitssektors.“

Das beratende Team der Kanzlei Lyck+Pätzold healthcare.recht umfasste Jens Pätzold (Gesellschaftsrecht), Stephanie Lamp und Anna Stenger (Gesellschaftsrecht und Zulassungsrecht).

Die Pressemeldung der zahneins Gruppe zu der Transaktion im Wortlaut:

„ZAHNEINS UND OPUS DC ULM BILDEN DEUTSCHLANDS GRÖSSTEN ZAHNARZTVERBUND

Hamburg / Ulm, 28. Juni 2018 – Die zahneins Gruppe hat heute den Start ihrer Partnerschaft mit der Opus DC Klinik der Dres. Weiß & Partner aus Ulm bekanntgegeben. Die beiden mittelständischen Unternehmen zählen zu den größten Anbietern von kassen- und privatzahnärztlichen Leistungen in Deutschland. Mit dem Zusammenschluss verbinden die Partner ihre Expertise in der Erbringung hochqualitativer Zahnmedizin in der zahneins Gruppe und bilden damit Deutschlands größten zahnärztlichen Praxisverbund. Ziel ist es, eine patientennahe und hochqualitative zahnmedizinische Versorgung deutschlandweit anzubieten.

Mit der Opus Dental Clinic in Ulm wächst die zahneins Gruppe auf über 500 Mitarbeiter mit bundesweit 16 Standorten in 5 Bundesländern an. Die Geschäftsführer Dr. Daniel Wichels (zahneins), Dr. Michael Weiß und Dr. Margit Weiß (beide Opus DC) wollen zukünftig gemeinsam Zahnarztpraxen in einem überregionalen Verbund integrieren. Langfristig soll so die medizinische Leistungserbringung insbesondere im ländlichen Raum sichergestellt und die Versorgungsqualität verbessert werden.

Der neu berufene Chief Medical Officer der zahneins Gruppe, Dr. Michael Weiß, unterstreicht die Vorteile des Zusammenschlusses: „Die in der Opus DC entwickelten Konzepte können mit unserem Partner der zahneins Gruppe bundesweit an anderen Standorten etabliert werden. Unsere bundesweite Präsenz macht uns zudem zu einem noch attraktiveren Arbeitgeber für die nachkommende Zahnärztegeneration.“

„Wir freuen uns mit Dr. Michael Weiß, Dr. Margit Weiß und deren Chefärzten Dr. Ellen Ritterbusch, Axel Schröder, und Reiner Lukas neue Partner an Bord zu haben, die deutschlandweit für ihre zahnmedizinische und unternehmerische Expertise anerkannt sind. Diese Partnerschaft bildet einen wichtigen Meilenstein für die weitere Verbesserung unseres deutschlandweiten zahnmedizinischen Leistungsangebots“, so der CEO der zahneins Gruppe, Dr. Daniel Wichels.

Die zahnmedizinische Versorgung und der Dentalmarkt in Deutschland stehen seit einigen Jahren wachsenden Herausforderungen gegenüber. „Viele Patienten müssen weit fahren und haben lange Wartezeiten. Zahnärzte verbringen bis zu 30% ihrer Zeit mit Verwaltungsaufgaben. Außerdem haben sie Schwierigkeiten, Nachfolger für ihre Praxen zu finden“, erläutert Dr. Wichels. Dem wolle man mit gemeinsamen Kräften entgegentreten. So unterstreicht er, dass „über den Erfahrungsaustausch zwischen den Praxen der zahneins Gruppe bereits zahlreiche erfolgreiche Lösungen für gemeinsame Wachstumskonzepte bis hin zu flexiblen Nachfolgelösungen einzelner Praxen entwickelt werden konnten“.

Beide Unternehmen haben bereits vor ihrem Zusammenschluss Versorgungsstrukturen in ländlichen Regionen ausgebaut. So wuchs die erste Partnerpraxis von zahneins, „Zahnheimat“ aus Ostfriesland, von einem auf nun insgesamt vier Standorte. Auch in Süddeutschland rund um Ulm gehören inzwischen bereits drei ländliche Praxen dem Netzwerk der Opus DC Klinik an. Tendenz weiter steigend.

Das erklärte Ziel: Deutschlands führende Dentalgruppe mit höchstem Qualitätsanspruch. Dabei sollen Patienten, Mitarbeiter und Zahnärzte von den modernen medizinischen und organisatorischen Möglichkeiten profitieren. Um das zahnmedizinische Angebot weiter auszubauen und als attraktiver Arbeitgeber qualifizierte Nachwuchskräfte anziehen zu können, sollen „zusätzliche Ressourcen zur Ausweitung des regionalen Netzwerks in und um Ulm sowie der Aufbau einer Fortbildungsakademie am Standort der Opus DC zur Ausbildung von zahnmedizinischem Fachpersonal forciert werden. Darüber hinaus wollen wir in flexible Arbeitszeitmodelle für Mitarbeiter mit jungen Familien investieren“, so die Geschäftsführerin Frau Dr. Weiß.

Über die zahneins Gruppe

Die zahneins Gruppe ist eine von Ärzten und Zahnärzten gegründete mittelständische Unternehmensgruppe mit aktuell über 400 Mitarbeitern an 12 Standorten in fünf Bundesländern. Gemeinsam mit ihren Partnern bietet die zahneins Gruppe bundesweit hochqualitative zahnmedizinische Leistungen an und verfolgt den Aufbau eines Verbundes in der ambulanten Zahnmedizin. Dabei steht die Versorgung der Patienten durch den Fortbestand von gewachsenen Praxisstrukturen im Fokus.

Über die Opus DC Ulm

Die Opus DC Praxis beschäftigt 134 Mitarbeiter, darunter 28 Zahnärzte, und behandelt rund 40.000 Patienten. Sie zählt zu den größten Zahnarztpraxen und -kliniken bundesweit. Mit einem vielfältigen Behandlungsspektrum und einem breiten Betreuungsangebot stehen neben der erstklassigen Versorgung der Patienten auch die Sicherstellung der Versorgung der ländlichen Region rund um Ulm im Fokus.“

Hamburger Str. 11 | 22083 Hamburg | http://www.zahneins.com

Pressekontakt
Zahneins@wmp-ag.de
+49 (0) 30 206 114 – 583

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Karriere bei Lyck+Pätzold. healthcare.recht

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Seminare und mehr..

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