Die 8. Bad Homburger Medizinrechtstage vom 10.-12.09.2020

Die 8. Bad Homburger Medizinrechtstage vom 10.-12.09.2020

Genau die richtige Mischung für Ihre Arztmandate:

Wir stellen das aktuelle Expertenswissen für Sie zusammen!

Wer Angehörige der Heilberufe berät, der bewegt sich an den Schnittstellen von Vertragsarztrecht, Heilmittelwerberecht, Compliance, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht. Und er berät in einem Gebiet, das sich in letzter Zeit extrem schnell verändert.

Die LPS group veranstaltet jährlich die Bad Homburger Medizinrechtstage als gemeinsamen Kongress von Medizinrechtsanwälten, Steuerberatern und Unternehmern in der Healthcare Welt. Dieses Jahr haben sie den Kongress umgestaltet und er findet ausschließllich online statt.  Rechtanwälte und Rechtsanwältinnen aus renommierten Medizinrechtskanzleien, Fachberater Gesundheitswesen, Professoren und Steuerbater stellen die Vorträge. Die Medizinrechtstage stehen dieses Jahr unter dem Motto:

Gesundheitswirtschaft im Wandel!

Die zunehmende Digitalisierung ist in aller Munde und bewegt die gesamte Healthcare-Branche. Jetzt werden die Weichen für den zukünftigen Erfolg gestellt. Aber auch sonstige Entwicklungen dürfen nicht aus den Augen verloren werden.

Große Herausforderungen bringt derzeit für Industrie und Handel die EU-Medizinprodukte-Verordnung mit sich. Diverse weitere Gesetzgebungsvorhaben laufen und eine hohe Dichte an Gerichtsentscheidungen tut das Übrige, dass es Healthcare-Branche und den Leistungserbingern nicht langweilig wird. Für den Bad Homburger Medizinrechtstag haben wir wieder wichtige Themen gefilter und im Programm zusammengestellt.

Die Medizinrechtstage

Der Kongress findet

vom 10. bis 12. September 2020

via Online-Videokonferenz statt.

Das Programm

Die Referenten

Herzlichen Glyckwunsch zum Fachanwalt Medizinrecht

Herzlichen Glyckwunsch zum Fachanwalt Medizinrecht

Wir gratulieren unserem Kollegen Christian Erbacher ganz herzlich zur Verleihung des Titels Fachanwalt für Medizinrecht.

Das Medizinrecht umfasst gleich mehrere Rechtsgebiete. Es gestaltet sich äußerst komplex, da unter anderem die rechtliche Ausgestaltung der Rechtsbeziehungen zwischen Arzt und Patient sowie von Ärzten untereinander, daneben die öffentlich-rechtlichen Regelungen zur Ausübung des ärztlichen und zahnärztlichen Berufes abgebildet werden.

Vor diesem Hintergrund hat sich in der Anwaltschaft die Erkenntnis durchgesetzt, dass die anwaltliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Medizinrechts besonderes Wissen und einschlägige Erfahrung erfordert. Dem wurde mit der Einführung des Titels „Fachanwalt für Medizinrecht“ Rechnung getragen, der von der jeweils zuständigen Rechtsanwaltskammer verliehen wird.

Inhaltlich wird der Titel durch die in § 14b der Fachanwaltsordnung (FAO) genannten Rechtsgebiete, bezüglich derer der den Fachanwaltstitel führende Rechtsanwalt besondere Kenntnisse nachweisen muss, definiert. Konkret nennt § 14b FAO folgende Bereiche:

  1. Recht der medizinischen Behandlung, insbesondere
    • a) zivilrechtliche Haftung,
    • b) strafrechtliche Haftung,
  2. Recht der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere Vertragsarzt- und Vertragszahnarztrecht, sowie Grundzüge der Pflegeversicherung,
  3. Berufsrecht der Heilberufe, insbesondere
    • a) ärztliches Berufsrecht,
    • b) Grundzüge des Berufsrechts sonstiger Heilberufe,
  4. Vertrags- und Gesellschaftsrecht der Heilberufe, einschließlich Vertragsgestaltung,
  5. Vergütungsrecht der Heilberufe,
  6. Krankenhausrecht einschließlich Bedarfsplanung, Finanzierung und Chefarztvertragsrecht,
  7. Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts,
  8. Grundzüge des Apothekenrechts,
  9. Besonderheiten des Verfahrens- und Prozessrechts.

Der Titel des Fachanwalts für Medizinrecht wird nur den Rechtsanwälten verliehen, die nachweislich sowohl über besondere theoretische Kenntnisse als auch über besondere praktische Erfahrungen verfügen. Genau diese Voraussetzungen konnte Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Christian Erbacher bei der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main nachweisen. 

In der Lyck+Pätzold healthcare.recht arbeitet er mit Kollegen zusammen, die ausschließlich auf das Medizinrecht spezialisiert sind, die sich auf die Beratung medizinischer Leistungserbringer spezialisiert haben und damit eine qualitativ hochwertige Beratung gewährleisten. 

Viele Rechtsanwälte positionieren sich im Markt, indem sie sich auf eine Reihe von Rechtsgebieten konzentrieren. Der Weg von Lyck+Pätzold ist ein anderer: Nicht die Spezialisierung auf ein Rechtsgebiet, sondern die Spezialisierung auf eine Branche, steht im Fokus. Unser Anspruch ist es, den niedergelassenen oder den angestellten Ärzten und Zahnärzten, der in der Gesundheitsbranche tätigen Industrie oder dem Investor im Gesundheitssektor eine umfassende Rechtsberatung anzubieten, welche gerade den besonderen medizinrechtlichen Hintergrund erfasst. 

Im Medizinrecht betreut Lyck+Pätzold bundesweit und ausschließlich medizinische Leistungserbringer in allen Fragen, die das Gesundheitswesen betreffen. Die strategische und konzeptionelle Beratung unserer Mandanten (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Kliniken, Medizinische Versorgungszentren, Berufsverbände, etc.) steht hierbei immer im Vordergrund. 

Die Rechtsanwälte der Sozietät sind daneben mit Vorträgen und Veröffentlichungen aktiv. Das Wirtschaftsrecht steht hierbei in einem engen inhaltlichen Zusammenhang, denn die Kenntnisse im Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht sowie Wettbewerbsrecht sind unerlässlich für die kompetente Rechtsberatung von medizinischen Leistungserbringern, beispielsweise Finanzierungs- und Gründungskonzepte für Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Interessenten können auf der Website von Lyck+Pätzold healthcare.recht über das interaktive Kontaktformular oder telefonisch einen Termin vereinbaren. Mehr zum Kollegen Erbacher finden Sie unter: Christian Erbacher

In eigener Sache: Lyck+Pätzold baut Expertise im Medizinrecht aus

In eigener Sache: Lyck+Pätzold baut Expertise im Medizinrecht aus

Im Span­nungs­feld von Wett­be­werbs­fä­hig­keit und In­no­va­ti­ons­kraft: Der Ge­sund­heits­markt ist viel­fäl­tig und befindet sich in einem stetigen Wandel, sich ständig ändernde recht­li­che Grund­la­gen und Digitalisierungsten­den­zen verändern die Branche zusehends. Wir beraten im Healthcare Markt tätige Un­ter­neh­men umfassend in allen Fragen des Ge­sund­heits­rechts, ein­schließ­lich ins­be­son­de­re der Bereiche Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Sozial- und Me­di­zin­recht, E-Health-Recht, Medizinprodukterecht sowie Zu­las­sungs- und Ver­trags­arzt­recht. Frau Rechtsanwältin Nadine Ettling ergänzt die Kanzlei seit August 2019. Sie studierte Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig-Universtität Giessen und der Universitet in Bergen, Norwegen, wo sie sich im Schwerpunkt mit dem internationalen Gesellschaftsrecht befasste. Frau Rechtsanwältin Ettling ist seit 2012 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und seit 2016 Fachanwältin für Medizinrecht.

Rechtsanwältin Nadine Ettling

Nachdem Rechtsanwältin Ettling im Anschluss an das Abitur ein mehrmonatiges Pflegepraktikum bei einem lokalen Krankhausträger absolviert hatte, brachte sie ihr Interesse an den medizinischen Leistungserbringern nach dem ersten juristischen Staatsexamen schließlich während Ihrer weiteren juristischen Ausbildung wieder in die Betreuung medizinrechtlicher Mandate ein. In der anschließenden langjährigen Tätigkeit in einer mittelständischen Kanzlei in Frankfurt am Main absolvierte sie den Fachanwaltslehrgang für Medizinrecht und betreute ihre Mandanten umfassend bei außergerichtlichen und gerichtlichen Streitigkeiten, sowohl im Arzthaftungsrecht als auch im Bereich des Rechts der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.

Mit dem Wunsch, sich zunehmend auch der präventiven und umfassenden Beratung der medizinischen Leistungserbringer zu verschreiben, entschied sich Frau Ettling der Kanzlei Lyck+Pätzold healthcare.recht beizutreten.

Rechtsanwältin Ettling unterstützt unsere Healthcare-Experten in folgenden Fachbereichen:

Trans­ak­ti­on/M&A, Um­struk­tu­rie­rung

  • Umfassende Begleitung von Ankaufs- und Verkaufsprozessen bezüglich Plankrankenhäusern, Privatkliniken, MVZ ärztlichen Berufsausübungsgemeinschaften bzw. Praxen Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und sonstigen medizinischen Leistungserbringern sowie Sozialunternehmen
  • Strukturierung von Transaktionen in rechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht, Legal Due Diligence, Vertragsgestaltung und -verhandlung Privatisierungsverfahren, In-/Outsourcingprojekte, Post-Merger-Integration
  • Beratung von strategischen Investoren und Kapitalinvestoren

Beratung von Ärzten und Zahn­ärz­ten

  • Beratung und vertragsgestaltende Begleitung bei Niederlassung
  • Praxisveräußerung und -erwerb (Zivil- und Zulassungsrecht) bei strategischer Entwicklungs- und Kooperationsplanung, z. B. überörtliche und kooperative Berufsausübung (Berufs-, Vertragsarzt- und Zivil-/Gesellschaftsrecht)
  • Disziplinarrecht

Health Care Com­p­li­an­ce

  • Vertragsmanagement
  • Antikorruption
  • Zusammenarbeit von medizinischen Leistungserbringern untereinander und mit Medizinprodukte- und Arzneimittelherstellern sowie anderen Wirtschaftsunternehmen
  • Risikomanagement
  • Konzeption
  • Implementierung sowie Prüfung und Bewertung von Compliance-Management-Systemen

Ko­ope­ra­ti­ons­ge­stal­tung im Ge­sund­heits­we­sen

  • Medizinische Versorgungszentren (MVZ)
  • ärztliche Gemeinschaftspraxen/Praxisgemeinschaften
  • ambulant-stationäre Kooperationen
  • Nutzung neuer Versorgungsformen

Li­ti­ga­ti­on

  • Prozessvertretung in der Sozial-, Verwaltungs- und Zivilgerichtsbarkeit

Wir begrüßen Frau Rechtsanwältin Ettling ganz herzlich im Team und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Die ersten 100 Tage als Anwalt vs. Syndikus im Medizinrecht

Die ersten 100 Tage als Anwalt vs. Syndikus im Medizinrecht

Praxis Check – Kanzlei oder Unternehmen?

Rechtsanwalt Urs Fabian Frigger wurde von audimax interviewt. Seine Antworten finden sich in der JUR.A 5/2017

Herr Frigger, warum haben Sie sich für eine Stelle in einer Kanzlei entschieden?

Ich habe schon im Referendariat für Kanzleien für Medizinrecht gearbeitet. Man kann in Kanzleien unabhängiger agieren und hat mit vielfältigeren Themen zu tun als als Syndikus.

Der Beitrag ist online zu finden: https://www.audimax.de/jura/juristische-berufe/berufsbild/die-ersten-100-tage-als-anwalt-vs-syndikus/

 

Medizinrecht-Blog.de 2014 – Ein Rückblick

Medizinrecht-Blog.de 2014 – Ein Rückblick

Das Stadion des Bundesligaaufsteigers SC Paderborn fasst 15.000 Zuschauer. Im Rückblick wurde unser Blog  in 2014 etwa 41.000 mal besucht. Wenn unser Blog also ein Fußballspiel in Paderborn wäre, würde es fast 3 ausverkaufte Spieltage benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieser Blog. Es freut uns sehr, dass die Leserschaft unseres Blogs damit weiter und kontinuierlich zunimmt.

Mit 456 Besuchern war der 18. Februar der geschäftigste Tag des Jahres 2014. Imagefilme als Werbemittel für die Zahnarztpraxis – Chancen und Risiken war der beliebteste Beitrag an diesem Tag.

In 2014 gab es 100 neue Beiträge, damit vergrößerte sich das Archiv dieses Blogs auf 627 Beiträge.

Im Rückblick sind die am meisten besuchten Beiträge in 2014:

  1. Botox und Filler reloaded! Wer darf was? Und wie darf er dafür werben?
  2. Mein Foto – Dein Foto? Welche Rechte hat der Praxisinhaber an den Fotos seiner Mitarbeiter?
  3. Umsatzbeteiligung bei angestellten Ärzten und das daraus resultierende Risiko
  4. Zum Abrechnungsbetrug eines privatliquidierenden Arztes für nicht persönlich erbrachte Leistungen.
  5. Novartis unterliegt Gemeinsamem Bundesausschuss
  6. Facebook-Videos als unzulässige Arzt/ Zahnarzt-Werbung

Die Besucher kamen aus über 97 Ländern auf unseren Blog! Das überrascht uns am meisten… Die meisten Besucher kamen aus: Deutschland, USA und Österreich.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse in 2014, wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr uns sagen

Auf Wiedersehen in 2015

medizinrecht-blog.de in 2013

medizinrecht-blog.de in 2013

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Unser Blog wurde in 2013 etwa 32.000 mal besucht (+33% im Vergleich zum Vorjahr). Wäre er ein Konzert im Sydney Opernhaus, würde es also etwa 12 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

In 2013 gab es 133 neue Beiträge, damit vergrößerte sich das Archiv dieses Blogs auf 528 Beiträge.

Mit 266 Besuchern war der 15. November der geschäftigste Tag des Jahres. Immer Ärger mit der privaten Krankenversicherung… war der beliebteste Beitrag an diesem Tag.

Dies sind die am meisten besuchten Beiträge in 2013:

Auch in 2014 werden wir Sie hier über alles Wichtige in Gesundheitsrecht und Gesundheitspolitik informieren. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Blog auch 2014 wieder besuchen. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Schwein für 2014!

Ihre Medizinanwälte